Monthly Archives: October 2026

  1. Erdung und Grounding: was passiert, wenn Sie sich erden

    Eine Hand steckt einen Schutzkontaktstecker in eine Steckdose; an der Wand das Symbol für Erde

    Barfuß über das Gras laufen, auf einem Erdungslaken schlafen, mit der Hand auf einer Erdungsmatte arbeiten: Grounding ist in wenigen Jahren von einer Nischengewohnheit zu etwas geworden, auf das viele Menschen neugierig sind. Im Internet liest man darüber alles Mögliche. Wir bleiben bei dem, was sich erklären und selbst messen lässt: was physikalisch passiert, wenn Ihr Körper mit der Erde verbunden ist. Das ist spannender, als man vielleicht denkt.

    Was ist Erdung?

    Erden bedeutet, etwas über einen Leiter mit der Erde zu verbinden. Im Haus geschieht das über den Schutzleiter: den grün-gelben Leiter in jeder Schutzkontaktsteckdose, der über den Verteilerkasten zur Erdungsanlage Ihres Hauses führt. Kommt in einem Gerät Spannung auf das Gehäuse, fließt der Strom über diesen Leiter ab, und der FI-Schalter schaltet den Stromkreis ab.

    Mit Grounding oder Earthing meinen Menschen, dass sie sich selbst erden: draußen mit bloßen Füßen auf dem Boden, drinnen mit einer Erdungsmatte oder einem Erdungslaken,

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  2. CopperWave: das neue Bauteil für den Multiwellen-Oszillator

    Multiwellen-Oszillator auf einer Kommode, zwei Lakhovsky-Antennen und dazwischen die CopperWave auf dem Boden

    Seit 2019 arbeite ich mit dem Multiwellen-Oszillator. In dieser Zeit ist eine Frage geblieben, und sie drehte sich um Kupfer. Lakhovsky begann mit Antennen aus reinem Kupfer. Später kombinierte er es mit Messing und Edelstahl, und so bauen wir die Antennen bis heute. Aber das Kupfer selbst hat mich nicht losgelassen. Was geschieht, wenn man den Aufbau um eine große Kupferfläche erweitert, frei stehend und ohne irgendeinen Anschluss?

    Die Antwort auf diese Frage ist die CopperWave geworden. Von allem, was wir in den letzten Jahren entwickelt haben, ist sie das Bauteil, für das ich mich selbst am meisten begeistere. Warum, das zeige ich Ihnen lieber, als es aufzuschreiben.

    Deshalb lade ich Sie ein, die CopperWave selbst auszuprobieren: bei uns in Emmeloord oder bei Ihnen zu Hause während einer Vorführung des Multiwellen-Oszillators. Hier lesen Sie schon einmal, was sie ist und wie sie in Ihren Aufbau passt.

    Warum Kupfer

    Kupfer war das Material von Georges Lakhovsky. Er arbeitete mit offenen

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  3. Kupferflasche im Test: Wie rein ist reines Kupfer?

    Zwei Kupfer-Trinkflaschen und ein Kupferbecher, daneben ein Hufeisenmagnet

    Wer eine Kupfer-Trinkflasche oder einen Kupferbecher sucht, stößt schnell auf die Frage, ob es wirklich Kupfer ist. Eine berechtigte Frage. Von außen sieht man nicht, woraus eine Flasche besteht, und Kupfer ist deutlich wertvoller als Stahl oder Aluminium. Hier lesen Sie, welche Tests es gibt, was sie verraten und was nicht, und wie wir unsere eigenen Flaschen und Becher haben prüfen lassen.

    Wie rein ist reines Kupfer?

    Reines Kupfer ist keine feste Zahl. Kupfer mit 99,9 % und mehr wird vor allem in Kabeln und in der Elektronik verwendet, weil es Strom so gut leitet. Bei einer Trinkflasche zählt etwas anderes: Stabilität. Sehr reines Kupfer ist weich. Es verbeult schnell und verformt sich im Alltag. Ein kleiner Anteil eines anderen Metalls macht das Kupfer härter, sodass eine Flasche viele Jahre hält.

    Unsere Flaschen und Becher bestehen zu etwa 99,1 % aus Kupfer. Der Rest ist größtenteils Zink, rund 0,9 %. Oft liest man auch „100 % Kupfer“. Gemeint ist damit eine Flasche, die vollständig

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  4. Was ist ein Faradayscher Käfig? Und warum auch Ihr Autoschlüssel einen gebrauchen kann

    Geöffnete Faraday Box auf einer Kommode an der Haustür, mit Autoschlüssel, Schlüsseln und Handy darin

    Wer schon einmal bei einem kräftigen Gewitter im Auto saß, hat es sicher gehört: Bleiben Sie sitzen, im Auto sind Sie sicher. Das stimmt, aber meist aus einem anderen Grund, als man denkt. Es sind nicht die Gummireifen, die Sie schützen. Es ist die Karosserie aus Metall um Sie herum. Sie wirkt wie ein Faradayscher Käfig, und dasselbe Prinzip steckt in Dingen, die Sie täglich benutzen, von der Mikrowelle bis zu der kleinen Box, in der Sie Ihren Autoschlüssel aufbewahren.

    Wie funktioniert ein Faradayscher Käfig?

    Der Naturforscher Michael Faraday baute 1836 einen Raum, den er vollständig mit Metallfolie auskleidete. Von außen setzte er ihn starken elektrischen Ladungen aus und ging selbst mit einem Messgerät hinein. Drinnen maß er nichts.

    Das ist der Kern. Eine Hülle aus leitendem Material, etwa Metall oder metallhaltiger Stoff, fängt elektrische Ladung und elektromagnetische Wellen an der Außenseite ab und leitet sie um den Innenraum herum. Was drinnen ist, bekommt davon wenig mit. Es funktioniert

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